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Überleben und Geniessen- aber wie?!

Herzlich willkommen, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Leser. Ich bin Walter Erich Prager, Bildungswissenschaftler, und damit einer von 128 Mio. EU-Bürgern zwischen 55 und 80 Jahren. Einer von 25% der Gesamtbevölkerung. Noch eine Minderheit, doch werden wir täglich mehr… Ich lebe intensiv und gerne (das sind wichtige Voraussetzungen zum Überleben) aktuell bereits in meinem achten Jahrzehnt! 

Vor kurzem habe ich in Rahmen eines meiner Workshops für Ältere in der Weststeiermark ein Arbeitsthema vorgeschlagen, das für Erstaunen und Hilflosigkeit gesorgt hat! Ich habe gefragt „Welches Vermächtnis aus ihrem persönlichen Leben möchten sie der Nachwelt hinterlassen?“ 

Gefragt, wie ich mit dem Thema umgehen würde, habe ich meinen Seminaristen mitgeteilt, dass ich meine Erkenntnisse über körperliche und mentale Gesundheit am liebsten in einem Büchlein verewigen möchte, das als Ratgeber für Ältere (so um die 40plus) beim Altern Hilfe anbietet!

 Vor ihnen, geneigte Leser, liegt nun mein Vermächtnis, vielleicht ist auch für sie Manches dabei, das sie übernehmen möchten? Also los-! Gegenwärtig (und auch seit über 40 Jahren) beschäftige ich mich beruflich wie privat mit Themen der Bildung, Aus- und Weiterbildung in ganzheitlicher Betrachtung. Das führt zu Fragen und Antworten aus anthropologischer, biologischer, medizinischer, gesundheitlicher, pädagogischer, sozial-kulturell und ethisch-religiöser Information und/oder Erkenntnis. Darüber möchte ich gerne berichten und lade sie zum Dialog damit ein.

Dieses Büchlein, dem einige Jahre des Suchens, des Zweifelns, gepaart mit umfassender Lebensfreude, vorausgegangen sind, beschäftigt sich also haupt-sächlich mit Aspekten des genussvollen Alterns mit allen Sinnen. 

Es handelt auch von der Bedeutung und Würde des Alterns. Und wesentlich auch von der Gestaltung einer positiven Selbstoptimierung beim Durchlaufen dieser mehr als interessanten Lebensspanne. Es soll auch Antworten geben auf die Fragen, wer bin ich (sind wir), woher komme ich (kommen wir), und wohin gehe ich (gehen wir)? Es freut mich, wenn sie sich für meine authen-tischen Gedanken und Ergebnisse interessieren. 

Sie werden mich sicherlich gut verstehen können, weil sie selbst vielleicht auch schon etwas älter sind, und ebenso auf eine reiche Lebens- und Berufserfahrung wie ich zurück blicken können… In meinem Selbstverständnis fühle ich mich nämlich fortwährend selbst als Teilnehmer einer subjektiven/persönlichen Alterungsstudie, deren Fortschritt, Freuden, Hemmnisse und Erfolge/ Misserfolge ich täglich verspüren kann. Das Thema, das hier vor ihnen liegt und auf dessen Entdeckung sie warten, muss daher Autobiographisches aus meiner persönlichen Gegenwart und Vergangenheit einschliessen dürfen – schliesslich hat der Verlauf meines Lebens zu diesem heutigen Ergebnis geführt. 

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